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Presseschau



Presse
11.04.2010, 20:43 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU will sich um die Gedenkstätte am Platz der deutschen Einheit kümmern

Wie Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Falter und Stadtverbandsvorsitzender Jürgen Semmler jetzt mitteilen, haben sich Fraktion und Partei dazu entschlossen, das unwürdige Erscheinungsbild der Gedenkstätte durch Eigenengagement und Sponsoren zu beenden und eine Grundsanierung der Anlage (Erinnerung an den Volksaufstand in der ehemaligen DDR am 17.06.1953) durchzuführen.



Mit einem entsprechenden Schreiben hat sich Falter jetzt an Bürgermeister Herbert gewandt, um die Genehmigung für die Sanierung seitens der Verwaltung einzuholen. 

Anwohner um die Gedenkstätte beklagen schon längerer Zeit  den verwahrlosten und unwürdigen Zustand der Anlage. Die Inschrift auf dem Gedenkstein ist nicht mehr lesbar, herabfallende Äste liegen auf dem Boden, das Unkraut auf der nur vier Quadratmeter großen Fläche stand im letzten Sommer meterhoch, ganz zu schweigen von den vielen Hundehaufen.

In den vergangenen Jahren wurde das Areal wiederholt vom CDU Stadtverband in Ordnung gebracht und mit pflegeleichten Bodendeckern bepflanzt, die aber leider nicht lange überlebten, weil die Stadtgärtnerei die Anlage nicht dauerhaft in ihren sommerlichen Bewässerungsplan mit aufgenommen hat, obwohl wiederholt darum gebeten wurde.

Falter und Semmler sind der Meinung, dass die Stadt hier ihre Pflegeverantwortung mehr als vernachlässigt, was völlig inakzeptabel ist. Wie will man denn einen geplanten Stadtpark am Graben pflegerisch unterhalten, wenn man nicht einmal in der Lage ist, bereit vorhandene städtische Grün- und Gedenkflächen ausreichend zu pflegen.

Für Neugestaltung der Anlage sind folgende Aktivitäten geplant. Der alte Gedenkstein wird entfernt und durch einen neuen, etwas größeren Stein mit neuer Goldinschrift ersetzt, was aus Sicherheitsgründen durch die Beauftragung von Fachfirmen erfolgt. Anschließend wir die Anlage neu eingepflanzt.

Die Kosten werden vom CDU Stadtverband und von Sponsoren übernommen, die Arbeiten von Fachfirmen ausgeführt.

Bis zum Jahrestag des Volksaufstandes am 17.06.2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und sich die Gedenkstätte wieder in einem würdigen Zustand befinden.

Für die CDU, so Falter und Semmler abschließend, war es schon immer wichtig und wird es auch in Zukunft sein, sich neben der politischen Arbeit auch aktiv für soziale Belange einzusetzen wie beispielsweise alljährlich durch die Frauenunion beim Nikolausmarkt oder durch die Teilnahme an  Sanierungs- und Reinigungsaktionen in der Stadt.
   

 

 


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