Pressemitteilung Heppenheim, 18.01.2018

„Zusammen kann man viel bewegen“

Neujahrskaffee des CDU-Stadtverbands Heppenheim bietet Gelegenheit zur Standortbestimmung Zeit zu Gesprächen und für Ehrungen
Während in den zurückliegenden Tagen die Sondierungsgespräche zur Neuauflage der großen Koalition im Bund die Schlagzeilen bestimmten und Gemüter bewegten, läuft in Heppenheim das Miteinander der beiden Volksparteien ohne große Nebengeräusche. Als Mitglieder und Freunde des CDU-Stadtverbands dieser Tage zum Neujahrskaffee in großer Runde zusammenkamen, wussten sie die Kommunalpolitik vor Ort in gutem Fahrwasser.
Der Zukunftskurs, wie im Wahlprogramm vor zwei Jahren markiert, ist eingeschlagen und mit der neuerlichen Wahl im Vorjahr von Rainer Burelbach (CDU) zum Bürgermeister und dem recht passablen Ergebnis in Heppenheim zur Bundestagswahl sehen sich die Christdemokraten bestätigt. Nunmehr gilt es, sich mit Kraft und Weitsicht den Herausforderungen zu stellen, um die Stadt im Wettbewerb der Kommunen als attraktiven Wohnort ebenso wie als interessanten Wirtschaftsstandort an der Schnittstelle der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar weiter voranzubringen.
Eingeladen zum Neujahrskaffee, eine Veranstaltung mit Tradition, hatte der Parteivorstand in die Räume des Restaurants Gossini. Den großen Zuspruch, den die Veranstaltung erlebte, wertete die Parteispitze als erfreuliches Zeichen des Rückhalts und Ausdruck des Stellenwerts christdemokratischer Werte in der Kreisstadt. Vorsitzende Mechthild Ludwig resümierte: „Zusammen kann man viel bewegen“, was so auch als Bilanz in der Rückschau wie als Aufruf für das politische Arbeiten der begonnenen Zukunft verstanden werden darf.
Dass die CDU in Heppenheim vielerlei Interessen zusammenführt und in ihrer parlamentarischen Arbeit wie auch außerhalb der Stadtverordnetenversammlung vertritt, zeigte der Neujahrskaffee. Frauen-Union, Junge-Union und Senioren-Union waren in den Reihen der Besucher vertreten. Auch ihnen galt der Dank von Mechthild Ludwig. Die Gliederungen sind auf ihren eigenen Feldern tätig, bringen sich in die gemeinsame Parteiarbeit ein und tragen so zur politischen Vielfalt bei, die wohlorchestriert eine Volkspartei auszeichnet. Ludwig ist klar: „Das stärkt uns und gibt auch mir als Vorsitzende den Rückhalt in das Jahr 2018 zu starten.“
Im Blick auf das gerade zu Ende gegangene Jahr kommentiere die Parteivorsitzende das deutliche Ergebnis der neuerlichen Wahl von Rainer Burelbach zum Rathauschef als „Ansporn für die kommende Zeit alles zu tun, um die Politik unserer Partei zusammen mit dem Bürgermeister weiter positiv zu gestalten und ihn in seinem Amt zu unterstützen.“ Als einen der Erfolge im Interesse Heppenheims, und da vornehmlich der Innenstadtentwicklung, wertet Ludwig den Kauf des einstigen Kaufhauses Mainzer/Metzendorf-Immobilie durch die Stadt und den persönlichen Einsatz Burelbachs für das Projekt. Aus dem verfallenen Anwesen an der Fußgängerzone wird derzeit ein innerstädtisches Schmuckstück. Die CDU-Vorsitzende weiß, das viel Überzeugungsarbeit zu leisten war und zeigte sich erfreut, dass an der Seite der Christdemokraten jetzt auch die Sozialdemokraten, die vehement gegen den Kauf der Immobilie opponiert hatten, das Vorhaben unterstützten: „Was waren da überall für negative Äußerungen zu hören. Dank der offensiven Politik, zu der auch die jetzige Zusammenarbeit mit der SPD gehört, sieht jetzt jedermann was geht, wenn alle an einem Strang ziehen.“
Und was gab es 2018 noch an Wegmarken auf dem Kurs der CDU Heppenheim? Vieles. Beispielhaft nannte Mechthild Ludwig die Sommertour der Fraktion - die Resonanz war erfreulich groß -, die Visite der Bundeskanzlerin in Heppenheim - die der örtlichen Partei einiges an Organisationsarbeit abverlangte - und, auch das wollte sie nicht verschweigen, den berufsbedingten Rückzug von Jürgen Semmler von der Fraktions- und Parteispitze. „Aber auch diese Situation wurde gut gemeistert, weil Semmler ein gut bestelltes Feld hinterlassen hat und wir nicht übereinander, sondern miteinander reden und handeln“, sagte Ludwig zufrieden. Dass Semmler nach dem Schritt aus der ersten Reihe nunmehr wieder im neu formierten Vorstand mitarbeitet, fand den Beifall der Mitglieder und seiner Nachfolgerin an der Parteispitze. Zugleich sagte Ludwig: „Wenn jedes Mitglied im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt und mitarbeitet, wird es mir um die CDU in Heppenheim nicht bange.“
Die Weichen für die Entwicklung Heppenheims hat die örtliche CDU gestellt, das zeigte die aktuelle Bilanz, die Stadtentwicklung ist im vollen Gange und die Finanzen sind im Griff. Und mit der im Herbst anstehenden Landtagswahl sowie dem damit verbundenen Wahlkampf gibt es in diesem Jahr eine weitere Herausforderung. Auch die nimmt der Stadtverband an und setzt auf das Miteinander. Eben das wurde beim Neujahrskaffee gepflegt, Standortbestimmung war dabei das eine, viel Zeit zu Gesprächen das andere – das kam gut an.

Danke für viele Jahre Treue zur christdemokratischen Idee

Der Neujahrskaffee der CDU Heppenheim war nicht nur Rahmen für eine aktuelle Standortbestimmung und zum Plaudern in geselligen Runden. Die Veranstaltung bot gleichzeitig Gelegenheit, langjährigen Parteimitgliedern zu danken und diese auszuzeichnen. Viele waren anwesend, mancher war aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer anderweitigen Verpflichtung entschuldigt. Geehrt wurden:
Dr. Hermann Müller (25 Jahre Parteizugehörigkeit), Dr. Peter Lennert, Willi Guthier, Margot Zahn, Philipp-Otto Vock und Annerose Gutschalk (alle 30 Jahre Parteizugehörigkeit), Nikolaus Teves (40 Jahr Parteizugehörigkeit), Bernd Pindur (50 Jahre Parteizugehörigkeit) und Peter Schütz (72 Jahre Parteizugehörigkeit).

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